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Mercedes-AMG GT R CFK-Torque Tube gewinnt Silber beim MATERIALICA-Award 2016 

Stuttgart | München. Lediglich 13,9 kg wiegt das Carbon-Gelenkwellengehäuse (Torque Tube) im neuen Mercedes-AMG GT R und ist damit rund 40 Prozent leichter als das bereits gewichtsoptimierte Bauteil aus Aluminium, welches im Mercedes-AMG GT und GT S zum Einsatz kommt. Das hochtechnologische Carbon-Faserverbundbauteil wurde am 18. Oktober 2016 mit dem MATERIALICA Design+Technology Award in der Kategorie „Product“ mit Silber ausgezeichnet. 

Biege- und drehmomentsteifes CFK-Gelenkwellengehäuse sorgt für beste Performance 
Die Jury war außerordentlich beeindruckt, dass der rohrförmige Grundkörper samt der hochbelastenden Anschlussflansche monolithisch aus einem Stück hergestellt wird. Bei der Torque Tube wird ausnahmslos auf metallische Anschlussflansche verzichtet, was extremen Leichtbau zulässt. Beim Herstellungsverfahren spielt die ACE GmbH ihr Know-how im Bereich RTM (Resin Transfer Moulding) aus, was zu den wirtschaftlichen Verfahren im Composite Leichtbau zählt. Erstmals werden auch hochfeste und hochsteife Carbonfasern aus dem Aerospace Bereich eingesetzt, um die einwirkenden Lasten souverän aufnehmen zu können. 

Die neuartige CFK-Torque Tube ermöglicht der bei allen AMG GT Fahrzeugen zum Tragen kommenden Transaxle Antriebsform eine fahrdynamisch optimale, äußert biege- und torsionssteife Verbindung zwischen Motor und dem im hinteren Teil des Fahrzeugs verbauten Getriebe und erfüllt zugleich alle NVH-Anforderungen (Noise Vibration Harshness). Problemlos beherrscht das monolithische CFK- Gelenkwellengehäuse gemeinsam mit der ebenfalls aus CFK bestehenden Antriebswelle das enorme Drehmoment von 700 Nm im fast 600 PS starken Mercedes-AMG GT R.

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http://media.daimler.com/marsMediaSite/ko/de/14143582




Ausbildung steht im Mittelpunkt

Mittelstandsbeauftragter Peter Hofelich besucht zwei Betriebe im Bodenseekreis.

Auf seiner Ausbildungs- und Mittelstandsreise hat Peter Hofelich, Beauftragter der Stuttgarter Landesregierung für Mittelstand und Handwerk, Halt in zwei Betrieben im Bodenseekreis gemacht. „Damit will ich die enorme Ausbildungsleistung im Mittelstand noch besser sichtbar machen. 80 Prozent aller Auszubildenden werden in kleinen und mittleren Betrieben ausgebildet“, sagte Peter Hofelich. ...

Bei der Firma ACE in Hagnau erläuterte Geschäftsführer Jürgen Enz dem Mittelstandsbeauftragten, dass es bisher keinen Ausbildungsberufe für CFK-Verarbeiter gibt. „In Hamburg startet man jetzt mit einem solchen Angebot, hier in der Region gibt es noch nichts“, so Enz. Der Bedarf für ein solches Angebot sei da. Derzeit würde man Mitarbeiter mit einer technischen Berufsausbildung beschäftigen. Den für den Kohlefaserverbundwerkstoff perfekt ausgebildeten Mitarbeiter gebe es noch nicht. „Diese Information ist ein wichtiger Fund auf dieser Reise“, betonte Hofelich. Je ortsnaher eine solche Ausbildung angeboten werden könne, desto besser, so Jürgen Enz. „Wir würden auch als Ausbildungsbetrieb zur Verfügung stehen."

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http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Peter-Hofelich-Ausbildung-steht-im-Mittelpunkt;art372474,6195015




Abgeordnete Besuchen ACE in Hagnau

Im Juli hat der A350XWB seinen erfolgreichen Erstflug in Frankreich absolviert. Nie zuvor wurden in einem Passagierflugzeug so viele Teile aus dem Kohlefaserverbundwerkstoff CFK verwendet. Auch die Fensterrahmen sind aus diesem Material.  Sie stammen von der Firma ACE Advanced Composite Engineering GmbH aus Hagnau. Darüber informierten sich die drei Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen, Josef Rief  und Klaus-Peter Willsch.

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http://www.schwaebische.de/region/bodensee/meersburg/rund-um-meersburg_artikel,-Abgeordnete-staunen-ueber-Flugzeugfensterahmen-aus-Hagnau-_arid,5472771.html